Spezialtipp

Sherlock & Watson

Bild: SWR/Alexander Kluge

Freitag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Sherlock & Watson

Neues aus der Baker Street: Der letzte Tanz (1), Teil 2 am 02.10.20 Johann von Bülow

Tagestipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Herrscher am Ende Die verschollenen Tonbänder des Politbüros Von Lydia Heller und Johannes Nichelmann Regie: Johannes Nichelmann Produktion: Deutschlandfunk 2020 Die Mauer ist seit über zwei Monaten gefallen - die DDR als Staat aber existiert noch. Im Januar 1990 treten 15 Mitglieder und Kandidaten des gestürzten Politbüros der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands vor ein Schiedsgericht. Das parteiinterne Gremium soll entscheiden, ob die Genossinnen und Genossen aus der SED ausgeschlossen werden sollen, oder nicht. Haben sie die Ideen des realexistierenden Sozialismus verraten? Bei den Befragungen wird kein Protokoll geführt, es entstehen keine Fotografien. Aber ein Tonbandbandgerät zeichnet Fragen und Vorwürfe, Antworten und Verteidigungen auf. Knapp 30 Jahre später wird das Material wiederentdeckt und erzählt eindrücklich vom Zerfall der Macht. Herrscher am Ende

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Riccardo Minasi 20.05 Musik und Gespräch Ludwig van Beethoven: Sonate g-Moll, op. 49, Nr. 1 (Igor Levit, Klavier); Antonio Vivaldi: "Argippo", Arie der Zanaida aus dem 2. Akt (Max Emanuel Cencic, Countertenor; Il Pomo d"oro: Riccardo Minasi) Dazwischen: Kristin Amme im Gespräch mit Igor Levit Ab 20.30 Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Leitung: Riccardo Minasi Solist: Igor Levit, Klavier Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur; Joseph Haydn: Symphonie Nr. 88 G-Dur Er ist der Beethoven-Pianist derzeit: Igor Levit hat mit seiner Gesamtaufnahme der Klaviersonaten Beethovens ebenso Furore gemacht wie mit seinem Klavier-Podcast "32 x Beethoven" für BR-KLASSIK. Zum Beethoven-Jahr präsentierte Levit den Gesamtzyklus gerade bei den Salzburger Festspielen - beim Lucerne Festival und in der Hamburger Elbphilharmonie ist er mittendrin in seinem Marathon. Beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist Levit in der neuen Saison "Artist in Residence", stemmt unter anderem das gewaltige Klavierkonzert mit Männerchor von Ferruccio Busoni und gibt mit Mitgliedern aus dem Symphonieorchester Kammerkonzerte. Nachdem Levit mit dem BRSO bereits vier der fünf Klavierkonzerte Beethovens interpretiert hat, vollendet er den Zyklus zum Auftakt seiner Residenz nun mit dem ersten Klavierkonzert, das der Komponist zur Demonstration seiner pianistischen Fähigkeiten nutzte. In die neue Saison beim BRSO startet ein Debütant am Pult: der italienische Originalklang-Spezialist Riccardo Minasi, Chef des Salzburger Mozarteumorchesters. Mit ihm setzt das Symphonieorchester seine erfolgreiche Linie mit historischer Aufführungspraxis fort. Außer Beethoven auf dem Programm ein weiteres Highlight aus der Wiener Klassik: die festliche G-Dur-Symphonie Nr. 88 von Joseph Haydn, in der seine kompositorische Fantasie und sein geistreicher Humor Funken schlagen.

Hörspieltipp

Heute, 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Gang nach Buchenwald Von Christoph Korn Nach einem Gespräch mit dem Shoa-Überlebenden Naftali Fürst (Haifa) und Textfragmenten aus dem Buch Hiob, von Paul Celan, Pauline Oliveros und Christoph Korn Mit: Jana Schulz, Tom Jacobs Komposition: Christoph Korn Akkordeon: Sven Hermann Dramaturgische Beratung: Claas Morgenroth Nach einer Idee von Rolf C. Hemke Produktion: Deutschlandfunk Kultur / Kunstfest Weimar / ACHAVA Festspiele Thüringen, Stiftung Buchenwald 2020 Länge: 50" (Wdh. v. 13.09.2020) Ein komponierter Audiowalk mit Erzählungen Überlebender über den Weg aus Weimar zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Vom Weimarer Hauptbahnhof führt ein etwa zweistündiger Fußweg zum KZ Buchenwald. Diesen Weg mussten tausende Opfer des Naziregimes gehen. Am 16. April 1945, kurz nach der Befreiung des Konzentrationslagers, folgten ihnen auf Anordnung des amerikanischen Oberkommandos rund 1.000 Weimarer Bürgerinnen und Bürger. Sie sollten das Grauen von Buchenwald mit eigenen Augen sehen. Zum Gedenken an diesen Weg hat der Medienkünstler Christoph Korn einen Audiowalk für das Projekt "Gang nach Buchenwald" des Kunstfest Weimar komponiert. Sein gleichnamiges Hörstück ist ein Sich-Nähern: im Gehen auf Asphalt, Teer, Laub, Kies, hin zu jenem unaussprechlichen Ort. Ausgangspunkt des Hörspiels ist ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Naftali Fürst. Diese Produktion wurde mit Kunstkopf-Mikrofonie hergestellt. Bitte Kopfhörer aufsetzen. Mit freundlicher Unterstützung von Margol F. Guttman, Director of International Cultural and Artists Exchange, Ein Hod, Israel. Christoph Korn, geboren 1965 in Frankfurt a.M., studierte Philosophie und Politologie in Frankfurt. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Audio- und Medienkunst. Die künstlerischen Werke basieren in den letzten Jahren zunehmend auf Versuchen des Maskierens, Löschens oder Entziehens. Korn erhielt internationale Preise und Stipendien. Sein Hörspiel "Waldstueck" wurde beim Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Consolamini" (2006). Gang nach Buchenwald

Featuretipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Herrscher am Ende Die verschollenen Tonbänder des Politbüros Von Lydia Heller und Johannes Nichelmann Regie: Johannes Nichelmann Produktion: Deutschlandfunk 2020 Die Mauer ist seit über zwei Monaten gefallen - die DDR als Staat aber existiert noch. Im Januar 1990 treten 15 Mitglieder und Kandidaten des gestürzten Politbüros der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands vor ein Schiedsgericht. Das parteiinterne Gremium soll entscheiden, ob die Genossinnen und Genossen aus der SED ausgeschlossen werden sollen, oder nicht. Haben sie die Ideen des realexistierenden Sozialismus verraten? Bei den Befragungen wird kein Protokoll geführt, es entstehen keine Fotografien. Aber ein Tonbandbandgerät zeichnet Fragen und Vorwürfe, Antworten und Verteidigungen auf. Knapp 30 Jahre später wird das Material wiederentdeckt und erzählt eindrücklich vom Zerfall der Macht. Herrscher am Ende

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WDR

Der nasse Fisch (8/8): Goldenes Finale

Showdown am Güterbahnhof! Wer bekommt das Gold? Und alle sprechen sich mal aus - was wiederum nicht alle überleben werden. // Nach dem Roman von Volker Kutscher / Bearbeitung: Thomas Böhm / Komposition und Musik: Verena Guido mit dem WDR-Funkhausorchester / Regie: Benjamin Quabeck / Radio Bremen/WDR/rbb 2018 / www.hoerspiel.wdr.de

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